Montag, 9. Mai 2016

Hinein in den Dschungel

Zum Abschluss unserer gemeinsamen Reise (bzw. Reiseabschnitts, für beide geht es ja weiter) wollten Ralph und ich den bolivianischen Dschungel erkunden. Mit Insect Repellent und Sonnencreme bewaffnet machten wir uns also auf in Richtung Rurrenabaque, sozusagen Final Frontier vorm Dickicht. Weil die Strecke auch neue Death Road (dazu dann in einem späteren Beitrag) genannt wird und die Busfahrt wegen den schlechten Strassen 16h in Anspruch genommen hätte, nahmen wir den luxuriösen Streamliner von Amaszonas. Jeder ein Fensterplatz, Blick ins Cockpit, dafür nur verschwommen aus den Plastikfenstern auf die Propeller, die in der Höhenluft bei leichtem Regen wie wild drehen - Ja, war auch froh, als wir wieder gelandet sind.

Innerhalb von 40 Minuten hat sich das Land komplett verändert. Von dem kalten Andengebirge in den grössten Regenwald der Welt, dort wo irgendwo der Ur-Amazonas entspringt. Wir entschlossen uns für eine 3-Tagestour per Boot. Basis war jeweils unsere Dschungellodge am Fluss, mitten im Urwald. Ja und was kreucht und fleucht da alles so? Anaconda, Kaiman, 4 Affenarten, Caipibaras, Faultiere, Piranhas, Tukane, Papagaien, 100te Vögel aller Farben und Grössen - und Flussdelfine. Und ja, haben wir alles gesehen! Aus nächster Nähe! Glaubt ihr nicht? Voilà.

Alles in allem ein hervorragender Abschluss unserer Reise, gemütlich Bötlen, viel Wildlife,guter Food und vor allem keine Höhenluft - Herz was willst du mehr!

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