Donnerstag, 28. April 2016

Throwback to Atacama

Wie angekündigt folgt mit dem jetzigen Beitrag eine kurze Rückblende in ein Zeitalter vor Machu Picchu, als Ralph und ich noch in Chile unterwegs waren und Richtung Peru hechelten. Zuvor waren wir nämlich noch für einen Pitstop am trockensten Ort der Erde (zumindest einige Flecken) in der Atacamawüste im Nordosten Chiles - und sozusagen auf der anderen Seite von Uyunis Bergkette. Unsere Tagestrips führten uns bereits damals die Schön- und Kargheit dieses Fleckens vor Auge. Und trotz der vermeintlich unwirtlichen Gegend (wir sind hier schliesslich auf 2'800 bis 5'000 Metern ü.M.) überrascht die Wüste mit ihrer Farben - und Vegetationsvielfalt. Have a look!























Mittwoch, 27. April 2016

Endlos weisse Weiten

Die bisherig vorherrschenden Farben meines Trips waren Blau (das ewig schöne Wetter, das Meer in Uruguay, mein Boca Juniors Jersey), Grün (Machu Picchus Berglandschaft, die Iguazu Fälle, "unser" St.Patricks Day in Valparaíso) oder Rot (div. Sonnenbrand oder im besten Fall die Farbe des Steaks). Nun gesellt sich auch Weiss in den erlauchten Kreis.* Dank der Salzwüste in Uyuni.

Wir buchten einen 3-Tagestrip, um die Vielfalt dieser Wüste kennenzulernen und wurden nicht enttäuscht: Am ersten Tag unseres Ausflugs ab Uyuni stand der Salzebene auf dem Programm: 100e Kilometer pures, weisses Salz. 15 Meter tief an den dicksten Stellen. Unendlich erscheinend. Einmalig!

Mit einem Jeep kurvten wir den Tag lang rum, übten uns in Perspektivfotos (verflixt schwierig und nur mit Tiefenschärfe-Kameras wirklich zu erreichen! Das erste Mal, bei dem mein iPhone leider seine Grenzen aufgezeigt bekommt...) und bestaunten das pure Weiss! 








Woher kommt das Salz? Wikipedia lehrt: 
Der Salar de Uyuni (auch Salar de Tunupa) in Bolivien ist mit mehr als 10.000 Quadratkilometern die größte Salzpfanne der Erde. Die Salzkruste wurde vor über 10.000 Jahren durch das Austrocknen des Paläosees Tauca gebildet.[3][4]

Neben dem Speisesalzabbau (ja, ein Döschen Uyuni-Salz ist mit auf dem Weg nach Hause) beherbergt die Fläche auch gewaltige Lithiumvorkommen, ein gefundener Rohstoffort also für Bolivien. Hoffenwir mal, dass dadurch dieses einzigartige Stückchen Erde nicht gefährdet ist!


...und mitten auf der Salzfläche hats ein Inselchen mit gefühlt 10'000 Kakteen. Einfach so.


Sonst sind solche Sonnenuntergänge wohl nicht mehr möglich...





PS: googelt Uyuni und Spiegel mal und sieht, was passiert, wenn Regenzeit ist (die bei unserem Besuch gerade vorbei war und kein Wasser mehr vorhanden war)

Am zweiten und dritten Tag cruisten wir dann in der nahe gelegenen Steinwüste herum und sahen somit viiiiiiele Gesteinsformationen und Lagunen in mannigfaltigen Farben und Formen. Und Flamingos. Hier einige Impressionen.

Arbol de Piedras (Steinbaum). Danke Erosion!


Geysire auf 5'000m ü.M.


Laguna colorada. Rostrot. Danke, Mineralien. Oder Algen. Mit Flamingo-Babys im Vordergrund.



Das ganze Gebiet befindet sich sozusagen auf der anderen Seite von San Pedro de Atacama und gleicht dem chilenischen Pendant in Schönheit und Form (den Post bin ich euch ja noch schuldig. Er wird deshalb demnächst als Bildstrecke nachgeliefert).

* korrekterweise ist Weiss natürlich schon längst Bestandteil meiner Reise (Fitzroys Gipfel, Perito Moreno Gletscher, meine übliche Hautfarbe), aber lassen wir das jetzt mal dramaturgisch so wie beschrieben ;)

Mittwoch, 20. April 2016

Von Peru nach Bolivien

Wie ihr erahnen könnt,sind die berichteten Erlebnisse meist schon ein paar Tage bzw Wochen alt, da es hier einfach viel zu schnell vorwärts geht. Jeden Tag Action. Ich weiss, bemitleidenswert.

Jedenfalls möchte ich euch heute von unserem Trip von Cusco nach La Paz erzählen.

Nachdem wir wieder zu Kräften gekommen sind (bzw uns vom Feiern der erfolgreichen Machu Picchu Besteigung erholt haben), machten wir uns per Bus auf den Weg zum Titicacasee (nein, Pippi Langstrumpf haben wir nicht gesehen).


Der grösste höchstgelegene, befahrene See der Welt (3800 und ein paar zerquetschte Meter) bildet die Grenze zwischen Peru und Bolivien und ist auch noch ganz schön anzusehen, wenns nicht gerade regnet.

Aber für diesen Fall hat es auf der bolivianischen Seite eine Insel namens isla del Sol, die, ihr ratets, regelmässig von Sonnenschein geflutet wird. Und so siehts da aus:









Klar macht man in dieser Umgebung ein paar Erkundungstouren, auch wenn der Schnauf regelmässig wegbleibt. 

Next Stop auf der Reise war La Paz, die grösste Stadt in Bolivien und Sitz der Regierung (aber nicht konstitutionelle Hauptstadt, im Fall). Wie bereits aus Mittelamerika bekannt, sind die grossen Städte leider keine Bijous und LP macht keine Ausnahme. Trotzdem kann man, wenn man gut und lange schaut, ein paar wirklich interessante Spots entdecken.







Findet ihr Sie?