Also: wie ihr ja vielleicht noch wisst, mussten wir den Inca Trail Trek (also den Original-Weg zum MP) bereits im letzten November vorbuchen; nur 250 Wanderer werden täglich zugelassen...Also Sold Out, seit Wochen. Nicht aber für uns.
In Cusco begrüssten uns neben wenig Sauerstoff in der Luft die wesentlich erfreulicheren Gesichter von Corina und Selina, welche extra für den Trek Ferien (jaja, im klassischen Sinn) genommen haben, um mit uns dieses Abenteuer zu bestehen. Nach zwei Tagen der Aklimatisation (= Pisco Sour trinken) gings in einer 12er-Gruppe mit 3 Guidea los: 3 Tage hiken, von Cusco (3'600m) hinauf auf 4'400m und dann runter zum Machu P. auf gut 2'400m ü.M.
Wer noch nie auf dieser Höhe mit Gepäck gewandert ist, dem sei gesagt: es ist anstrengend. Sehr. Jeder Schritt nach oben ist ein kleiner Sprint, eine 7h- Tageswanderung ein Marathon. Aber wie jeder Extremsport auch eine hervorragende Erfahrung, speziell in dieser Umgebung!
Hindurch grünbewachsene Berge und tiefe Täler über nach toten alten Frauen benannten Passüberquerungen, vorbei an Inkaruinen und weidenden Lamas, immer mit dem Rucksack und begleitet von aaaahhhhs und uuuuuhhhhs aller leidenden Hiker (am meisten: du selbst).
Schweissnasse Shirts und 0 Grad Nächte im Zelt, quackende Frösche bei der Dämmerung und sternenklare Nacht, Kokablätter kauend mit Blick über die Nebelschwaden Richtung Sonne, die dann sofort wieder in den Wolken verschwindet.
Drei Tage lang lieben und leiden, bis wir endlich aufbrechen, morgens um 3 Uhr mit einem Supersprint als erste am Sungate erscheinen und der erste Blick auf ihn fällt: Machu Picchu, im Nebel verborgen, nur einige Umrisse erkennbar, dann lichtet sich die Wolkendecke und ein Weltwunder wird sichtbar!
Fortsetzung folgt!
















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