Montag, 7. März 2016

Into the Wild

Hallo zusammen

Nachdem wir einige Tage am Ende der Welt verbracht haben, wollten wir uns nun auch von der Zivilisation verabschieden. Zumindest für einige Tage. Mehr als eine Woche wifi-los geht dann doch nicht...

Auf der chilenischen Seite von Patagonien liessen wir uns in Puerto Natales nieder, um uns einen 5-tägigen Campingtrek im Nationalpark Torres del Paine vorzubereiten. Heisst: Campinggear mieten und zum letzten Mal heiss essen und duschen (Spoiler: so  gestunken haben wir dann doch nicht, es gab sogar Warmwasserduschen. Zumindest im letzten Camp...)

Einrücken ins Militär, inklusive Schweizer Sackmesser


Die bei allen Wanderern beliebteste Strecke formt ein W und ist in gut 4 Tagen bewanderbar. Zum Glück sind wir gut in Form und mussten unsere 20kg- Rucksäcke "nur" an 2 Tagen herumschleppen. Die restlichen Hikes waren gut in einem Tag hin und zurück machbar. Trotzdem war dies dann immer noch 8 Stunden wandern mit gut 1000 Höhenmetern pro Tag. Die Füsse waren also dementsprechend bedient und der Körper erschöpft.

A Room with a View

Auch Bumann hätte es nicht besser machen können


Aber wenn man am Abend bei gemütlichem Tetra-Pak Wein und selbstgemachtem chili sin carne in der Runde sitzt und die sternenklare Nacht (sogar die Milchstrasse war vom Auge aus zu sehen!) die Kälte bringt, dann stört auch der viel zu dünne Schlafsack und das kleine Zelt nicht und man fällt schnell in einen tiefen Schlaf. Für 2 Stunden. Danach sind dann die Zehen doch zu kalt und machen sich bemerkbar.

Wer braucht schon einen Jahrgänger, wenn man dafür aus solchen Designer-Tassen trinken darf?


Aber genug der technischen Details, hier sind einige Eindrücke unserer Tage in der Wildnis. Kurzum: Es war wunderschön, wenn auch sehr anstrengend. Zurück in der Zivilisation gabs dann erstmals ein grosses Steak (nach der Dusche in frischen Kleidern, sonst hätten sie uns wohl nicht reingelassen ;) )

























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