Von der heissen Sonne Uruguays ans sprichwörtliche Ende der Welt in 2 Tagen! Ja, liebe Zuhausegebliebene, wir haben uns für den schnellen Weg entschieden und sind nach unserer Rückkehr nach Buenos Aires ins Flugzeug gestiegen und direkt nach Ushuaia geflogen, seines Zeichens die am südlichsten gelegene Stadt der Welt und Ausgangsort für ale Kreuzfahrer und Abenteurer in die Antarktis. Wer jetzt aber Schneemänner in diesem Post erwartet, irrt sich.
Der "Sommer" in Tierra del Fuego gibts tatsächlich, er dauert ca. 2 Monate und dann klettert das Thermometer auf sage und schreibe 10 Grad! Hui, Glück gehabt, Flip-Flops bleiben an!
Natürich nicht, es windet an die Zehen. Ushuaia fühlt sich wie der letzte Outpost vor der Wildnis an: Karge Natur, viel Niederschlag, garstige See. Immerhin erwacht im Sommer die zarte Vegetation und verwandelt diesen Ort, wo die Seefahrer um Magellan vor 500 Jahren den Atlantik verlassen und den Pazifik erreicht haben, in einen erstaunlichen Nationalpark voller erster Eindrücke der patagonischen Landschaft.
Neben dem Land bietet vor allem der Beagle-Kanal Möglichkeiten Feuerland zu erkunden. Wir entschieden uns für einen tägigen Segeltörn durch den Kanal. Eingewickelt in Seefahrerkleidung segelten wir vorbei an der Wildnis und Tierwelt der sub-antarktischen Hemispähre mit spektakulären Eindrücken von Kormoran- und Pinguinkolonien, alles mit klamm gefrorenen Füssen und klappernden Fingern. Ein geniales Abenteuer!
Nun gehts weiter Richtung Festland (Feuerland ist eine Insel). Mehr dazu im nächsten Blogbeitrag










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