Donnerstag, 9. Juni 2016

Galapagos! Part 1

Nachdem ich mich von Peru verabschiedet habe und in Guayaquil, Ecuador angekommen bin, stand die Suche nach einer geeigneten Lösung für meine Galapagos-Wünsche zuoberst auf meiner Agenda. Individuell hin und Tagestrips machen, aber dafür nicht die grossen Fische sehen? Luxus-Cruise 4, 5 oder 8 Tsge mit Butler und dem Altersheim um alle Inseln rum? Irgendwo dazwischen fand ich dann die (Spoiler: perfekte) Lösung. 8 Tage auf der Golondrina, Tourist Superior, Fokus auf Wasseraktivitäten (=schnorkeln), um die östlichen Inseln rum.

Gesagt, getan.


Dies war unsere Route für die 8 Tage (etwas abstrakt hingekrizzelt, aber Picasso hätte seine Freude gehabt). 

Los gings vom Flughafen auf der Insel Baltra (1) Richtung Genovesa (2), einer der drei Orte, wo Hammerhaisichtungen möglich sind. In der erloschenen Caldera ist das marine Leben besonders ausgeprägt und wir sahen Galapagos Sharks, Whitetip Sharks, Eagle Rays, Meeresschildkröten, Schwärme von Stachelrochen, Seelöwen und unzählige grosse und kleinere Fische. Zwei von unserer Gruppe schwammen sogar in 2m Entfernung an einem Hammerhai vorbei!!
Auf die Unterwasserbilder müsst ihr leider verzichten, bis ich die Videos meiner GoPro bearbeiten kann (dafür ist mein iPhone 4 zu schwach). Ich kann euch aber sagen, es hat ein paar grossartige Aufnahmen drauf :)

Neben der Unterwasserwelt hatten wir unsere erste Landexkursion hier und sofort wurde klar, weshalb die Inseln ein Paradies für Naturforscher sind. Da die Tiere keine natürlichen Feinde kennen. Auch nicht den Menschen, der die endemischen Tiere auf den Galapagos nie gejagt hat. Sie kennen also keine Furcht und Scheu und brüten drum auch mal mitten auf dem Weg...

Nochmals: Alle folgenden Aufnahmen sind von wilden Tieren, geschossen mit einen iPhone oder GoPro. Heisst: ich war maximal einen Meter entfernt. Meist weniger.


Nazca Booby mit Jungem, das Nest auf dem Gehweg
Einfach ein lustig aussehender Vogel (der Linke)
Red-footed booby, kommt nur auf Genovesa vor, nestet in Bäumen im Gegensatz zum Nasca Booby
Friggid birds, das Männchen bläst seinen Balg auf, um dem Weibchen (Jungtier) zu imponieren. Die Punkte im Hintergrund sind Vögel



Nach diesem ersten Tag gings in der Nacht zurück Richtung Bartholomé (3). Das wohl typischste Galapagos-Foto entsteht hier, vom stillen Vulkan hin Richtung Isla Santiago, wo vor 140 Jahren ein gigantisches Lavafeld aus zuvor 4 kleinen Inseln eine ergänzte Grossinsel formte. Wieder schnorkelten wir um die Wette und sahen (nebst oben erwähnten Spezies) Galapagos Pinguine, Seestern-Kolonien, Pelikane, golden Rays, Galapagos-Adler am Verspeisen eines Aals, Galapagos Schlange, Lavaeidechsen und gigantische Kugelfische.


Fingerzeig Richtung Porcupine Rock. Im Hintergrund (das Schwarze) Lavastrom, der die Inselchen (das Braune) zusammenwachsen liess.
Trockenster Ort der Inselgruppe, hier regnet es nicht (und trotzdem gibts Flora und Fauna)

Morgen gehts weiter mit Teil 2.

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