Montag, 1. Februar 2016

Meine erste Woche unterwegs

Dear all,

Wie die Zeit vergeht! Nun bin ich bereits in meiner zweiten Woche hier in Buenos Aires. Fern von Schnee und Regen bueffle ich Spanisch (beziehungsweise Englisch, das uebliche Phaenomen, wenn man in einer Sprachschule studiert...) und erfreue mich dem sommerlich-frischen Klima in der argentinischen Metropole.

Es windet
Zusammen mit einem weiteren Schweizer wohne ich bei einer argentinischen Familie oder eher einer bunt zusammengewuerfelten Gemeinschaft mit Yamila als Patronin, ihrem peruanischen Freund Paco, der Katze Ganja und gefuehlt 1'000 sehr anhaenglichen Muecken. Ihr koennt euch vorstellen, wie meine Beine aussehen...


Der Tagesablauf ist relativ strukturiert. Heisst: Aufstehen, in die Schule, Spanisch-Stunden bis 13 Uhr im Herzen von Buenos Aires. Schweizer, Hollaender und Brasilianer machen mehr wohl etwa 2/3 aller Studis auf. Dank ESL und Boalingua hat Expanisch in der Schweiz viele Fans. Grundsaetzlich zurecht, die Lehrer sind motiviert, die Lektionen relativ straff und wir reden viel. Das, was ich fuer meine Reise brauche. 

Am Nachmittag bleibt genug Zeit, einzelne Flecken der Stadt etwas genauer zu entdecken und die Gastro-Kultur zu foerdern ;) Meistens bis spaet in die Nacht, denn hier wird vor 22 Uhr nicht gegessen. Und schon gar nicht ausgegangen. Sehr spanisch, das Ganze.

Stilleben in Palermo
Buenos Aires selbst gefaellt mir sehr gut! Viele Viertel erinnern an europaeische Grossstaedte. Begruente Alleen und der frische Sommerwind (deshalb auch buenos aires, aha!) sorgen fuer ein angenehmes Klima, auch wenn es hier leider keinen Strand weit und breit hat. Dafuer ist die Hafengegend (Puerto Madero) modern und zeitgemaess. Ideal fuer Drinks in hippen Restaurants und fuer Spaziergaenge (hier spricht der 30-jaehrige in mir). Palermo ist Ausgangsviertel pur und mein Lieblingsort. Hier verbringe ich die meiste Zeit am Abend. Wieso? Bar, Bar, Parilla (BBQ-joint), Bar, Boutique, Tattoo-Studio, Bar, Burger Laden, Club. Klar, oder? ;)


Puerto Madero hat auch einen Hafenkran
Dann das Viertel Recoleta, in welchem ich wohne. Beinahe familiaer und ruhig. Viiiiiiele Hunde (und noch mehr Scheisse auf den Trottoirs, das wirklich einzige Problem bezueglich oeffentlichem Aergernis hier) und immer wieder Gruenflaechen: so laesst sich sehr gut leben.


Um den Blog nicht zu einem Roman verkommen zu lassen, mache ich hier mal Schluss. Bis jetzt ist der Start in mein Abenteuer mehr als geglueckt, auch wenn es noch nicht zu einem Ausflug gereicht hat. Der erste folgt dann am kommenden Wochenende. Dann erzaehle ich euch auch, wie ich mich von Buenos Aires verabschiede und welche Abenteuer ich in den letzten Tagen noch erlebt habe.
¡Hasta luego!

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